Der nächste Vortrag findet am 19.11.2025 um 18:30 Uhr im Mathematikum Gießen unter dem Thema 

„Schreiben lassen – KI, Literalität und die Frage, wie wir in Zukunft lernen wollen“ 

mit Professorin Dr. Katrin Lehnen (JLU Gießen) statt.

Künstliche Intelligenz erlaubt die Vollautomatisierung des Schreibens. Dies verändert kulturelle Konzepte von Autorschaft, Text, Literatur und Bildung und wirft die Frage auf, was zukünftig unter Schreiben und Schreibkompetenz verstanden werden soll, bzw. ob literale Kompetenzen des Lesens und Schreibens im herkömmlichen Sinne noch gebraucht werden. Für die Schreibdidaktik entstehen Herausforderungen der Entwicklung und Gestaltung neuer Lernarrangements und Prüfungsformate, die eine sinnvolle Praxis der Koaktivität von Mensch und Maschine erlauben.

Auf Grundlage empirischer Daten zu Schreibarrangements, in denen Lernenden die Nutzung textgenrativer KI erlaubt war, stellt der Vortrag folgende Fragen in den Vordergrund:

  • Wie verändern sich Vorstellungen von Textproduktion und Schreibkompetenz durch das Schreiben mit KI und wie lassen sie sich beschreiben und theoretisch modellieren?
  • Wie verändern sich Schreib- und Interaktionspraktiken in Abhängigkeit von Medienkonstellationen bei der Textproduktion und wie lassen sie sich beobachten?
  • Wie lassen sich KI-spezifische Schreibsettings gestalten, die sprachliches und fachliches Lernen (weiterhin) begünstigen?

 

 

Katrin Lehnen ist Professorin für germanistische Schreib- und Mediendidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Arbeits-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Digitaler Lese- und Schreibpraktiken, berufliche Textproduktion, kooperatives Schreiben, Feedback und Bewerten, Wissenschaftskommunikation, Digitaler Habitus.

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Hier erhalten Sie informative Videos zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Das Gemeinschaftsprojekt „BNE in der Bildungspraxis – eine Fortbildungsreihe für Pädagog*innen und Referent*innen“ des Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft und des DGB Bildungswerk Hessen e.V besteht aus einer Workshopreihe zu einzelnen Inhalten der 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 und dem nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung. Pädagog*innen und Referent*innen aller Bereiche der Erwachsenenbildung sollen darin befähigt werden, Weiterbildungsangebote mit Aspekten der BNE zu entwickeln bzw. zu überarbeiten, ihre eigene Haltung zu reflektieren und zu festigen sowie ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln und Nachhaltigkeit als Wert des demokratischen Gemeinwesens zu entwickeln.

Zu jedem Workshop wurden kurze Lehrfilme produziert, die Sie hier ansehen und für Ihre Zwecke innerhalb der Bildungsarbeit verwenden können.

Der Hessencampus Mittelhessen setzt weiterhin auf Kooperation und Wachstum: Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung seines Bildungsnetzwerks wurde seit dem vergangenen Jahr das Hessenkolleg aus Wetzlar als neuer Partner aufgenommen.

v. l. n. r.: Doris Buuck-Hanisch (Staatliches Schulamt), Susanne Hansen (Abendschule), René Marc (BWHM), Jonas Dormagen (WSO), Karsten Wilke (MWS), Reiner Sippel (BWHW),  Frau Hohoff (Hessenkolleg Wetzlar), Michael Brumhard (TLS), Torsten Denker (vhs LKGI), Martina Röder (Aliceschule), Prof. Christian Schmidt (JLU), Mirjana Krolzik (Geschäftsstelle HCMH),  Petra Michels (THM StudiumPlus),  Stadtrat Francesco Arman, Lars Wirth (Hessenkolleg Wetzlar)

Der nächste Vortrag findet am 19.05.2025 um 18:30 Uhr im Mathematikum Gießen unter dem Thema „Graphic Novels als multimodale Lernressource: Potenziale und Herausforderungen im schulischen Unterricht“ mit dem Referenten Prof. Dr. Ivo Steininger (JLU Gießen) statt.

Graphic Novels erzählen als multimodale Textsorten visuell wie verbal und bieten bedeutende Potenziale für den schulischen Unterricht, insbesondere im Fremdsprachenunterricht.
Im Vortrag werden die Herausforderungen und Chancen, die mit dem Einsatz dieser multimodalen Texte verbunden sind, untersucht. Aufgezeigt werden soll  anhand von Beispielen aus dem Englischunterricht, wie sie zur Förderung sprachlicher, kultureller und literarischer Kompetenzen genutzt werden können. Graphic Novels als doppelkodierte Texte transportieren kulturelle Inhalte und laden Lernende zum verstehenden Nachvollziehen ein. Beim Lesen müssen Schülerinnen und Schüler den verbalen und visuellen Kode integrieren, um Bedeutung im Kontext zu erstellen. Das Konzept der „multiliteracies“ (The New London Group, 2000) unterstützt diese komplexe Koordination und bietet eine wertvolle Grundlage für den Umgang mit Graphic Novels.

Im Vortrag werden diese Überlegungen anhand von Beispielaufgaben konkretisiert und typisiert, um die praktische Umsetzung im Unterricht zu verdeutlichen. Die vorgestellten Ansätze sind nicht nur auf den Englischunterricht übertragbar, sondern bieten auch wertvolle Impulse für andere Fachbereiche.

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Flyer zur Veranstaltung


Pressemeldung zur Veranstaltung

Willkommen!

Endlich ist es soweit, der Hessencampus Mittelhessen hat eine neue Seite.

 

Telefonisch ist die Geschäftsstelle mittwochs zwischen 8.00 und 15.00 Uhr und freitags zwischen 8.00 und 14.00 Uhr erreichbar.

Termine für Bildungsberatungen in der Geschäftsstelle können auch für diese Zeiten vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich jederzeit gerne per E-Mail an unsere Geschäftsstelle wenden können unter: krolzik.mirjana(at)bwhw.de

 

Der nächste Vortrag im Rahmen der Fachdidaktiken im Spiegel lebenslangen Lernens in Kooperation mit der JLU und dem Mathematikum Gießen wird am Donnerstag, den 28. November 2024 stattfinden. Beginn 18.30 Uhr. Prof. Dr. Sophie Schmitt (Professur Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität) spricht zum Thema

                                      DemokratieBildung im Stresstest

                              wahrnehmen – analysieren – bewältigen

Multiple Krisenphänomene fordern heutige Gesellschaften existenziell heraus. In dieser Konstellation ist die Demokratie gefährdet. Ihre Idee und ihre (Integrations-) Versprechen haben für viele Menschen an Attraktivität verloren – scheint sie es doch immer weniger zu vermögen, die gegenwärtigen Probleme zu lösen. Stattdessen sind weltweit autokratische Systeme auf dem Vormarsch und auch hierzulande sind die sich anbahnenden „autoritären Kippunkte“ nicht zu übersehen.

In ihrem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Sophie Schmitt den Zustand der Demokratie angesichts multipler Krisenphänomene und die Rahmenbedingungen für Bildungsprozesse. Sie geht dabei insbesondere auf Demokratiebildung und politische Bildung ein und beschreibt Möglichkeiten von Bildung, um zu einer mündigen Orientierung in der Welt beizutragen.

Bildung ist der dauerhafte, lebenslange Prozess

  • sich selbst,
  • die Gesellschaft,
  • die Welt zu verstehen

und entsprechend zu handeln.

Bildung befähigt gleichermaßen zu verantwortlicher

  • Selbstentfaltung,
  • Teilhabe an demokratischer Gesellschaft,
  • Teilhabe am wirtschaftlichen Leben.